Demmin liegt im vorpommerschen Tiefland an der Stelle, wo Peene, Tollense und Trebel zusammenfließen und ein Gewässerkreuz bilden. Die Stadt wird auch Dreistromland genannt und ist von ausgedehnten Wäldern umgeben, darunter der Drosedower Wald und das Naturschutzgebiet Kronwald. Im Osten und Süden prägen Sandbergtannen und der Vorwerker Wald das Bild. Durch die schiffbare Peene ist Demmin mit dem Kummerower See und dem Stettiner Haff verbunden.
Die Stadt gehört zu den ältesten Orten Pommerns und entstand aus einer slawischen Burg, die später zur Handelsstadt wurde. Im Mittelalter war Demmin eine wichtige Hansestadt und Residenz der pommerschen Herzöge. Mehrfach belagert und niedergebrannt, erlebte sie Blütezeiten wie auch schwere Zerstörungen, etwa durch Stadtbrände oder Kriege. Die Reformation und der Beitritt zur Hanse prägten ihre Entwicklung nachhaltig.
Demmin besticht durch seine historische Altstadt mit der gotischen Stadtkirche St. Bartholomaei und den Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Die umgebende Seen- und Flusslandschaft macht sie zu einem beliebten Ziel für Naturtouristen. Feste und Veranstaltungen knüpfen an die hansische Tradition an, während die Nähe zu Wäldern und Gewässern Erholungssuchende anzieht.