Don Benito liegt in der spanischen Region Extremadura, eingebettet in die weite Landschaft der Provinz Badajoz. Der Fluss Guadiana durchzieht das Gebiet und prägt das Bild der Stadt, die sich auf einer Höhe von 280 Metern über dem Meeresspiegel erstreckt. Mit einer Fläche von über 500 Quadratkilometern ist sie eine der größeren Städte der Region. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Villanueva de la Serena, mit der sie ein eng verbundenes Stadtgebiet bildet. Im Norden grenzt Trujillo an, während Medellín und Mérida im Westen und Villanueva de la Serena im Osten die Nachbarschaft prägen.
Die Wurzeln der Stadt reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück, als Bewohner umliegender Siedlungen wegen häufiger Überschwemmungen des Guadiana hierherzogen. Aus dieser Zeit stammen erste Handwerksbetriebe, die sich auf Kleidung, Mehl, Öl und den Handel mit regionalen Erzeugnissen wie Weizen, Wein und Obst spezialisierten. Später entwickelte sich Don Benito zu einem wichtigen Knotenpunkt an der Bahnstrecke zwischen Mérida und Puertollano. Die Idee einer Fusion mit Villanueva de la Serena wurde 2022 in einer Volksabstimmung bestätigt.
Die Stadt besticht durch ihr kulturelles Erbe, darunter historische Kirchen wie die Iglesia de Santiago aus dem 16. und 17. Jahrhundert oder die Iglesia de San Sebastián. Ein modernes Kulturhaus von Rafael Moneo und ein Theater ergänzen das Angebot. Sportlich machte Don Benito durch die Austragung von Fußball-Europameisterschaften für Nachwuchsteams und einer spanischen Radmeisterschaft auf sich aufmerksam. Berühmte Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Jesús Sánchez Adalid oder der Fußballschiedsrichter Jesús Gil Manzano stammen aus dieser Stadt.