Donnerskirchen liegt im nördlichen Burgenland zwischen dem Leithagebirge und dem Neusiedler See, etwa zehn Kilometer nordöstlich von Eisenstadt. Teile des Gemeindegebiets gehören zum Naturpark Neusiedler See – Leithagebirge. Der Ort ist eine Marktgemeinde mit einem kleinen Weiler namens Seehof im Südosten.
Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Keltenzeit zurück, als das Gebiet zum Königreich Noricum gehörte. Später verlief hier die römische Bernsteinstraße. Im Mittelalter wurde der Ort unter ungarischer Herrschaft geprägt, bis er 1659 das Marktrecht erhielt. Während des Zweiten Weltkriegs war Donnerskirchen Teil des Südostwalls, wobei ein Lager für Zwangsarbeiter traurige Bekanntheit erlangte.
Donnerskirchen ist vor allem für seine Weinbaukultur und die blühenden Kirschbäume im Frühjahr bekannt. Die barocke Bergkirche über dem Ort diente in Krisenzeiten als Zufluchtsstätte. Das Martinsschlössl, ein historischer Hof, wird heute als Veranstaltungsort genutzt. Musikvereine und Trachtenkapellen prägen das kulturelle Leben, während das Sonnenwaldbad mit seinem Schwimmbecken und Freizeitangeboten lockt.