Drogenbos liegt in der Provinz Flämisch-Brabant und gehört zu den flämisch-französischen Fazilitäten-Gemeinden Belgiens. Die Gemeinde entstand im 11. Jahrhundert und entwickelte sich später durch ihre Nähe zu Brüssel sowie ihre Lage am Kanal Charleroi-Brüssel zu einem industriell geprägten Ort. Heute zählt sie rund 5900 Einwohner.
Erstmals als eigenständige Gemeinde wurde Drogenbos 1798 anerkannt, nachdem es zuvor als Dorf bestand. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung stark an, begünstigt durch Industrialisierung und die verkehrsgünstige Lage. Die Einwohnerzahl stieg von etwa 600 im Jahr 1866 auf fast 6000 im Jahr 2024.
Das Ortsbild prägen historische Bauwerke wie die gotische Kirche Sint-Niklaas aus dem 14. Jahrhundert und das restaurierte Rathaus in einem ehemaligen Schloss. Bekannt ist Drogenbos auch für das Kunstmuseum Felix de Boeck und seine Anbindung an das Brüsseler Straßenbahnnetz. Berühmte Persönlichkeiten wie der Maler Felix De Boeck und der Comiczeichner Jo-El Azara stammen von hier.