Durango liegt im Baskenland am linken Ufer des Flusses Ibaizabal, wo er vom Mañaria und Larrinagatxu gespeist wird. Die Gemeinde wird von bizarren Kalksteinbergen wie der Peña de Mugarra und dem Monte Neberondo geprägt, die mit Karstformationen durchzogen sind. Südlich erhebt sich das zerklüftete Gebirgsmassiv Peñas del Duranguesado mit Gipfeln wie Alluitz und Anboto.
Erstmals taucht der Ort als Tabira de Durango auf, später als Villanueva de Durango, bevor er seinen heutigen Namen erhielt. Im 13. Jahrhundert entwickelte er sich vermutlich zum Zentrum, 1372 erhielt er Stadtrechte. Bekannt wurde Durango durch die „Ketzerei von Durango“ im 15. Jahrhundert, als Anhänger des Franziskaners Alonso de Mella wegen Häresie verbrannt wurden. Im Bürgerkrieg erlitt die Stadt 1936 und 1937 schwere Bombenangriffe, bei denen Hunderte starben.
Heute prägen das Kulturzentrum San Agustín Kultur Gunea und das Museo de Arte e Historia mit historischen Dokumenten das kulturelle Leben. Die Musikhochschule Escuela de Bartolomé Ertzilla zieht Studierende aus der Region an. Berühmte Söhne der Stadt sind der erste mexikanische Bischof Juan de Zumárraga und der Gründer Montevideos, Bruno Mauricio de Zabala. Die Nähe zu Bilbao prägt auch die wirtschaftliche Entwicklung, während die moderne Architektur des unterirdischen Bahnhofs von Zaha Hadid das Stadtbild verändert.