Eaubonne liegt im dicht besiedelten Umland von Paris, etwa fünfzehn Kilometer nördlich des Stadtzentrums. Die Gemeinde gehört zum Département Val-d’Oise in der Region Île-de-France und zählt rund 26.000 Einwohner.
Der Ort verdankt seinen Namen den römischen Legionären, die ihn wegen des klaren Wassers Aqua Bona nannten. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er im siebten Jahrhundert durch ein Dekret von König Dagobert. Im Mittelalter wechselte der Besitz zwischen Abtei Saint-Denis, den Herren von Montmorency und später den Fürsten von Condé. Im achtzehnten Jahrhundert ließ ein lokaler Adliger den Ort zu einem kulturellen Zentrum ausbauen, das bald fünfzehn Schlösser zählte.
Heute prägen historische Bauwerke wie das Schloss La Chesnaie und das Petit Château das Bild. Der Philosoph Jean-Jacques Rousseau fand hier Inspiration für sein literarisches Werk. Auch der Dichter Paul Éluard lebte zeitweise in Eaubonne und beherbergte dort den Künstler Max Ernst. Die Gemeinde pflegt Partnerschaften mit Budenheim in Deutschland und Matlock in England.