Elmstein liegt ganz im Westen der Pfalz, mitten im Pfälzerwald, wo der Waldanteil mit über neunzig Prozent ungewöhnlich hoch ist. Der Ort erstreckt sich im Elmsteiner Tal, umgeben von bewaldeten Bergen wie dem Schindhübel, der mit seiner Höhe den höchsten Punkt im Gemeindegebiet bildet. Zahlreiche kleine Siedlungen wie Appenthal, Harzofen oder Iggelbach sind mit dem Kernort verwachsen oder liegen verstreut in der Gemarkung, während der Speyerbach als zentrales Fließgewässer mehrere Ortsteile durchzieht.
Erstmals erwähnt wird Elmstein durch eine mittelalterliche Burg, die Pfalzgrafen bei Rhein im 12. und 13. Jahrhundert auf dem Schloßberg errichteten. Später entstanden die heutigen Ortsteile oft als Waldarbeiter- oder Bergarbeitersiedlungen, etwa Röderthal. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Ort zur Kurpfalz, bevor er während der französischen Besatzung Teil des Kantons Neustadt wurde. Nach wechselnden Herrschaften kam Elmstein schließlich zu Bayern und später zu Rheinland-Pfalz.
Heute prägt der Pfälzerwald das Bild Elmsteins mit seinen ausgedehnten Wäldern und markanten Erhebungen. Die Burgruine erinnert an die mittelalterliche Vergangenheit, während der Speyerbach und seine Zuflüsse wie der Helmbach die Landschaft durchziehen. Die Gemeinde ist bekannt für ihre ländliche Ruhe und die Nähe zu Natur und Wald, was sie zu einem Rückzugsort im dicht besiedelten Rhein-Neckar-Raum macht.