Elsterwerda liegt im Süden Brandenburgs, eingebettet zwischen dem Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft und dem Schraden, einem ausgedehnten Niederungsgebiet der Schwarzen Elster. Die Stadt wird vom Fluss durchflossen und grenzt im Norden an die Kurstadt Bad Liebenwerda, im Osten an das vom Braunkohlebergbau geprägte Plessa und im Süden an die Schradengemeinden Gröden und Merzdorf. Mit ihren Ortsteilen wie Biehla und Krauschütz erstreckt sie sich über eine Fläche von 41 Quadratkilometern.
Die Geschichte der Stadt reicht bis in die späte Bronzezeit zurück, doch ihre eigentliche Entwicklung begann mit der Errichtung einer Burg im 13. Jahrhundert zur Sicherung wichtiger Handelswege. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Elsterwerda 1211 in einer Schenkungsurkunde des Bischofs von Meißen. Im Mittelalter gehörte der Ort zum kursächsischen Amt Hayn, bevor er nach der Teilung Sachsens preußisch wurde. Die Stadt entwickelte sich zu einem regionalen Zentrum, das bis heute von seiner industriellen Prägung, insbesondere der Metallverarbeitung, lebt.
Elsterwerda ist bekannt für seine Bildungseinrichtungen und fungiert seit 1995 als Mittelzentrum gemeinsam mit Bad Liebenwerda. Die Landschaft um die Stadt ist von eiszeitlichen Formationen wie der Hohenleipisch-Plessaer Endmoräne geprägt, die mit dem Kalkberg und der Güterbank markante Erhebungen bilden. Neben der Metallindustrie genießt die Stadt auch durch ihre kulturellen und natürlichen Besonderheiten einen guten Ruf.