Fischbach liegt in den Fischbacher Alpen, etwa zwölf Kilometer nordwestlich von Birkfeld und rund 27 Kilometer von Weiz entfernt. Mit rund 1050 Metern Seehöhe ist es der höchstgelegene Ort der Oststeiermark. Die Gemeinde erstreckt sich über etwa neun Kilometer in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung und umfasst 61,70 Quadratkilometer. Der Teufelstein mit 1498 Metern ist die höchste Erhebung, während das Feistritztal auf 650 Metern den tiefsten Punkt bildet. Die Feistritz bildet teilweise die östliche Grenze, und der Fischbacher Wald verdeckt den Blick vom Ortskern ins Tal.
Erstmals erwähnt wurde Fischbach 1295 in einem Urbar des Bistums Seckau. Die Bewohner lebten vor allem von der Landwirtschaft, verdienten aber zusätzlich durch das Vorspannen von Fuhrwerken auf steilen Straßen. Heute erinnert der Name „Absetz“ an die Stelle, wo die vorgespannten Pferde abgelöst wurden. Im 19. Jahrhundert prägte Peter Rosegger mit seinen Erzählungen über das Leben in Fischbach die Region Waldheimat. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt der Ort schwere Zerstörungen durch Kampfhandlungen und Plünderungen.
Fischbach ist bekannt für seine katholische Pfarrkirche zum heiligen Ägydius und die Ägydius-Kapelle mit Fresken aus dem 18. Jahrhundert. Der Ort entwickelte sich nach dem Krieg zu einem Fremdenverkehrsort mit Skiliften, einem Freibad und später einem Freizeitland. Wander- und Radwege wie der Feistritztal-Radweg sowie Mountainbike-Touren locken Besucher an. Im Winter bieten Langlaufloipen und Skilifte am Schanzsattel und in Falkenstein-Stadlhof Erholung.