Fuldatal liegt am linken Ufer der Fulda, nordöstlich von Kassel und am Südrand des Reinhardswaldes. Das Gemeindegebiet steigt von 125 bis auf 301 Meter über Normalnull an und umfasst ausgedehnte Wasserflächen, darunter durch Staustufen entstandene Seen. Die Fulda wird hier durch die große Staustufe Wahnhausen zu einem langgestreckten See aufgestaut, während die kleinere Staustufe Wilhelmshausen einen kleineren See bildet.
Die heutige Gemeinde entstand 1970 durch den Zusammenschluss mehrerer Dörfer, darunter Ihringshausen, Simmershausen und Wilhelmshausen. Rothwesten kam 1972 hinzu. Zuvor waren diese Orte eigenständig und prägten über Jahrhunderte das Bild der Region. Die Fulda und ihre Nebenbäche wie Espe und Osterbach spielten dabei stets eine wichtige Rolle für Siedlung und Wirtschaft.
Besondere Anziehungspunkte sind die Wall- und Grabenreste der Burg Knickhagen sowie das Währungsmuseum in Rothwesten. Auf dem Häuschensberg bietet die Volkssternwarte Einblicke in den Nachthimmel. Jährlich lockt der Fuldataler Triathlon Sportler an die Fulda. Wirtschaftlich ist Ihringshausen als Industrie- und Gewerbestandort bekannt, während die anderen Ortsteile vor allem Wohn- und Erholungsfunktionen erfüllen.