Genk liegt in der belgischen Provinz Limburg, am Albert-Kanal. Die Stadt entstand aus einem kleinen Weiler und entwickelte sich später zu einem industriellen Zentrum. Sie besteht aus mehreren Ortsteilen wie Bokrijk, Waterschei und Winterslag.
Die erste schriftliche Erwähnung von Genk stammt aus dem Jahr 1108, als es als „Geneche“ in einer Schenkungsurkunde auftauchte. Lange gehörte der Ort zur Grafschaft Loon und später zum Hochstift Lüttich. Im 17. Jahrhundert entstanden Schanzen zur Verteidigung. Der entscheidende Wandel kam Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Entdeckung von Steinkohlevorkommen durch André Dumont, was Genk zum Zentrum des belgischen Bergbaus machte.
Heute prägen das Freilichtmuseum Domein Bokrijk, das Europlanetarium und das Emile Van Dorenmuseum das kulturelle Bild. Die Stadt ist bekannt für ihre Kunstszene, etwa durch die Manifesta-Biennale, und beherbergt einen der erfolgreichsten Fußballvereine Belgiens, KRC Genk. Persönlichkeiten wie Modedesigner Martin Margiela oder Springreiter Ludo Philippaerts stammen aus Genk.