Glödnitz liegt versteckt im Nordwesten der Gurktaler Alpen, wo das enge Glödnitztal vom Gurktal abzweigt. Das gesamte Gebiet wird vom Glödnitzbach durchflossen, während die Flattnitz einen Übergang ins obere Murtal bildet. Die Gemeinde grenzt im Norden an die Steiermark und im Westen an Albeck, im Süden und Osten an weitere Kärntner Orte wie Metnitz und Weitensfeld. In den Tälern und Mooren wie dem Türkenmoos und dem Flattnitzbach-Hochmoor zeigt sich die unberührte Natur der Region.
Schon die Römer nutzten das Tal als Verkehrsweg und richteten hier Poststationen ein. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 898, als der Ort als Glodati bezeichnet wurde. Später schenkte die Heilige Hemma von Gurk dem Bistum Gurk umfangreiche Rechte in der Gegend, das dort sogar eine Rundkirche mit Hospiz auf der Flattnitz errichtete. Bis ins 19. Jahrhundert blieb die Besiedlung spärlich, doch die Bauernbefreiung 1848 leitete eine neue Ära ein, in der Glödnitz als eigenständige Gemeinde entstand.
Heute prägen Forstwirtschaft und Tourismus das Bild, besonders der Wintertourismus auf der Flattnitz. Ein besonderes Wahrzeichen ist das Gemeindewappen mit Bischofsstab und Kreuzstab, das an die historische Verbindung zum Gurker Bistum erinnert. Die Flattnitzer Straße verbindet das Tal mit dem Murtal und dem Gurktal und erschließt so die abwechslungsreiche Landschaft für Besucher.