Goseck liegt am nördlichen Steilhang der Saale, etwa auf halber Strecke zwischen Naumburg und Weißenfels. Der Ort gehört zur Verbandsgemeinde Unstruttal im Burgenlandkreis und umfasst auch den zwei Kilometer nördlich gelegenen Ortsteil Markröhlitz.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung stammen aus der Jungsteinzeit, darunter die Kreisgrabenanlage von Goseck, das älteste Sonnenobservatorium Europas. Das Kloster Goseck wurde nach der Reformation in ein Rittergut umgewandelt, das später als Schloss Goseck bekannt wurde. Der Ort gehörte lange zum Amt Freyburg und kam erst durch den Wiener Kongress zu Preußen.
Bekannt ist Goseck heute vor allem für sein Schloss und das rekonstruierte Sonnenobservatorium, das mit einem Licht- und Feuerspektakel eingeweiht wurde. Regelmäßige Veranstaltungen wie die Gosecker Schlosskonzerte ziehen internationale Künstler an. Persönlichkeiten wie der Schauspieler Margitta Lüder-Preil oder der Heimatforscher Richard Leißling haben hier gewirkt.