Gósol liegt in den südlichen Pyrenäenausläufern Kataloniens, etwa 110 Kilometer von Barcelona entfernt, auf rund 1425 Metern Höhe. Die Gemeinde gehört zur Comarca Berguedà in der Provinz Lleida und ist die einzige dort, die nicht zu Barcelona zählt. Neben dem Hauptort umfasst sie den Weiler Sorribes.
Erstmals erwähnt wird der Ort im Mittelalter, als er unter der Herrschaft der Burg von Gósol stand. Später prägte die Lage an wichtigen Handelswegen das Leben der Bewohner. Die Gemeinde lebte vor allem von der Landwirtschaft und der Viehzucht in den Bergregionen.
Bekannt ist Gósol für seine mittelalterlichen Bauwerke wie die Burgruine und mehrere Kapellen. Besonders sehenswert sind die Kirche Mariä Himmelfahrt und die Vinzenzkapelle. Die Burgruine von Moripol erinnert an die historische Bedeutung der Region. Die abgelegene Lage und die unberührte Natur machen den Ort zu einem ruhigen Rückzugsort.