Grabfeld liegt im Süden Thüringens, wo die Landschaft noch fränkisch geprägt ist. Die Gemeinde reicht bis an die bayerische Grenze und wird von Flüssen wie der Jüchse und der Bibra durchzogen, die zur Werra fließen. Im Norden grenzt sie an Meiningen, während im Süden bayerische Orte wie Mellrichstadt folgen. Die Verwaltung hat ihren Sitz in Rentwertshausen.
Die heutige Gemeinde entstand durch den Zusammenschluss mehrerer Dörfer, die früher eine Verwaltungsgemeinschaft bildeten. Einige Ortsteile wie Bauerbach oder Queienfeld waren von Hexenverfolgungen betroffen. Später traten weitere Orte wie Wölfershausen bei. Politisch wird Grabfeld von der CDU dominiert, die bei der letzten Wahl die meisten Sitze im Gemeinderat gewann.
Besonders bekannt ist Grabfeld für seine Bahnverbindung zwischen Schweinfurt und Meiningen, die auch Regionalzüge bedient. Die Gemeinde verbindet sich mit Persönlichkeiten wie der Politikerin Wilhelmine Eichler, die in Queienfeld geboren wurde. Ihr Wappen zeigt sich in der blau-weißen Flagge, die über der Gemeinde weht.