Gyömrő ist eine ungarische Stadt im Kreis Monor, etwa eine halbe Stunde südöstlich von Budapest entfernt. Sie liegt nahe der Kreisstadt Monor und grenzt an die Gemeinden Maglód, Mende, Péteri und Üllő. Die Landschaft gehört zum Komitat Pest und ist geprägt von der Nähe zur Hauptstadt.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Gyömrő im Jahr 1274. Lange Zeit war der Ort eine ländliche Siedlung, bis er 2001 zur Stadt erhoben wurde. Zuvor war er Teil des Bezirks Monor im Komitat Pest-Pilis-Solt-Kiskun und zählte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche Häuser und Einwohner.
Die Stadt beherbergt mehrere bedeutende Bauwerke, darunter eine römisch-katholische Kirche mit dem Namen Jézus Szíve und eine weitere unter dem Patronat von Nepomuki Szent János. Besonders sehenswert sind das klassizistische Schloss Teleki, das in den 1830er-Jahren nach Plänen von József Hild entstand, sowie Denkmäler für historische Persönlichkeiten wie György Dózsa, II. Rákóczi Ferenc und Sándor Petőfi. Auch ein Weltkriegsdenkmal erinnert an die Opfer der Kriege.