Hassocks liegt eingebettet in die sanften Hügel der South Downs, etwa sieben Meilen nördlich von Brighton. Der Ort verdankt seinen Namen den grasbewachsenen Erhebungen in der Umgebung. Früher bestand die Gegend nur aus wenigen Häusern und einer Poststation, bis im 19. Jahrhundert der Bau der Eisenbahnlinie von London nach Brighton begann.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Steinzeit zurück, doch die eigentliche Entwicklung setzte mit der Ankunft der Römer ein. Sie nutzten die Region als Kreuzungspunkt wichtiger Handelswege, darunter die Verbindung von London nach Brighton. Später gehörte das Gebiet zum Gut von Hurstpierpoint und war Teil der gemeinsamen Weideflächen von St John’s Common. Die Enthüllung des Bahnhofs im Jahr 1841 markierte den Beginn der modernen Siedlung, die sich vor allem durch die Eisenbahn und die damit verbundene Zuwanderung ausweitete.
Heute prägen historische Bauwerke und natürliche Schönheit das Bild von Hassocks. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen die beiden Windmühlen „Jack und Jill“ auf den Downs, die heute als Museum dienen. Die anglikanische Pfarrkirche St John the Baptist in Clayton, eine der ältesten Kirchen Englands, besticht durch mittelalterliche Wandmalereien. In der Umgebung finden sich zudem prähistorische Grabhügel und geschützte Waldgebiete wie Butcher’s Wood, die eine reiche Tier- und Pflanzenwelt beherbergen.