Sehenswürdigkeiten in Haunoldstein

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Burgruine Osterburg
C.Stadler/Bwag CC BY-SA 4.0
4 SehenswürdigkeitenNiederösterreichÖsterreich

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Sehenswürdigkeiten in Haunoldstein

4
Kath. Pfarrkirche hl. Michael, Friedhof und Stiegenaufgang
Burgruine Osterburg
Ehem. Michaelskapelle und Kriegerdenkmal
Bründlkapelle

Auf der Karte

Haunoldstein liegt im Mostviertel Niederösterreichs, wo der Dunkelsteinerwald im Norden in die Pielach-Niederterrasse im Süden übergeht. Die Pielach durchfließt das Gemeindegebiet von Osten nach Nordwesten und nimmt bei Eibelsau die Sierning auf. Die Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln wie dem Sierninger Berg und dem Schoissenberg, deren Höhen zwischen 240 und 390 Metern über dem Meer liegen. Fast zwei Drittel der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, während Wälder etwa ein Fünftel einnehmen.

Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Bronzezeit zurück, als hier Gehöfte aus Holz und Lehm standen. Eine Kirche auf dem Hügel wird bereits im 12. Jahrhundert erwähnt, der Ort selbst erstmals 1161 in einer Papsturkunde. Der Name deutet auf eine Burg hin, die einem „Hunold“ gehörte und später mit der Osterburg verbunden war. Diese wechselte mehrfach die Besitzer, darunter die Grafen von Peilstein und die Familie Montecuccoli, die sie im 18. Jahrhundert abtragen ließ. Die Gemeinde entwickelte sich als landwirtschaftlich geprägter Ort, bis 1850 die Ortsgemeinde entstand.

Die katholische Pfarrkirche mit gotischen Elementen und barockem Chor überragt den Ort. Die Ruine der Osterburg erinnert an die mittelalterliche Vergangenheit, während die Westbahn und die Wiener Straße B1 für moderne Anbindungen sorgen. Ein Kindergarten und eine Volksschule deuten auf eine lebendige Gemeinschaft hin. Das Gemeindewappen zeigt Ähren für den ländlichen Charakter, eine Hand für die arbeitende Bevölkerung und einen Panther als Symbol der ersten Besitzer.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
1.160
Fläche
9,89 km²
Seehöhe
250 m
Bezirk
Bezirk St. Pölten

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