Heubach liegt im Ostalbkreis am Rande des Remstals und am Fuß des Rosensteins, der zur Schwäbischen Alb gehört. Zwischen Schwäbisch Gmünd und Aalen gelegen, wird die Stadt vom Klotzbach durchflossen. Im Norden grenzt sie an Böbingen und Mögglingen, im Osten an Essingen, im Süden an Bartholomä und im Westen an Schwäbisch Gmünd. Die Entfernung zur Landeshauptstadt Stuttgart beträgt etwa 65 Kilometer.
Die ältesten Siedlungsspuren in Heubach reichen bis in die Steinzeit zurück, darunter eine 14.000 Jahre alte Knochenspitze aus der Höhle „Kleine Scheuer“. Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort 1234 im Zusammenhang mit einem Ritter. Heubach erhielt bereits 1334 das Stadtrecht und war im Besitz verschiedener Herrschaften, darunter die Grafen von Oettingen und Württemberg. Nach wechselnden Besitzverhältnissen wurde es 1579 württembergisch und zur Amtsstadt erhoben. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort fast entvölkert, erholte sich jedoch bald wieder.
Heubach prägt das Schloss und die Ulrichskirche, während der Teilort Buch mit seiner Dorfgemeinschaft und der „Bucher Dorfschenke“ ein lebendiges Zentrum bietet. Lautern, bekannt als „Gärtnerdorf“, ist für seine Gartenbaubetriebe und den historischen Markt „Lautern anno 1900“ bekannt, der alle vier Jahre Tausende Besucher anzieht. Die Stadt verbindet historische Wurzeln mit einer aktiven Vereinslandschaft und einer malerischen Lage am Rande der Schwäbischen Alb.