Hohn liegt im Süden der Schleswiger Vorgeest, etwa zehn Kilometer westlich von Rendsburg, eingebettet zwischen den Flüssen Sorge und Eider am Hohner See. Der höchste Punkt des Gemeindegebiets ist der Eichberg mit 26 Metern über Normalnull, der sich südlich des Fliegerhorstes erhebt. Neben dem namensgebenden Dorf gibt es kleinere Wohnplätze wie Garlbek, Großensichten, Mösch und Porrenberg sowie die Streusiedlungen Julianenebene und Königsbach.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Steinzeit zurück. Der Name Hohn tauchte im 13. Jahrhundert erstmals auf und deutet vermutlich auf eine erhöhte Lage hin. Ein prägendes Ereignis war der Bau der Marienkirche, deren Teile aus der abgerissenen Campen-Kirche in Rendsburg stammen. Der hölzerne Glockenturm und Teile der Innenausstattung wurden 1691 abgebaut und in Hohn wieder errichtet.
Besonders bekannt ist Hohn für seine Naturlandschaften, darunter das Naturschutzgebiet Hohner See mit einem eigenen Umweltzentrum. Ein markantes Ausstellungsstück ist ein Transall-Flugzeug hinter dem ehemaligen Bahnhof. Sportlich machte der Ort durch den Hohner SV auf sich aufmerksam, dessen Männermannschaft in den 1960er Jahren in der Feldhandball-Bundesliga spielte. Heute ist der Fliegerhorst ein wichtiger Bundeswehrstandort, der die lokale Wirtschaft prägt.