Huntířov liegt im Süden der Böhmischen Schweiz, wo sich das Quellgebiet des Baches Olešnička ausbreitet. Umgeben von bewaldeten Hügeln wie dem Svážný, dem Jámy oder dem Dobrná, durchzieht die Fernstraße I/13 das Dorf. Es gehört zum Okres Děčín und ist sieben Kilometer östlich von Děčín entfernt.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1352 als zur Herrschaft Scharfenstein gehöriges Dorf, damals unter dem Namen Günteri villa. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte Huntířov mehrfach die Besitzer, darunter die Herren von Wartenberg und die Grafen von Thun. Wirtschaftlich prägten Landwirtschaft und später die Holzverarbeitung das Leben, bis Auswanderungswellen nach Amerika einsetzten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben, und das Dorf kam unter tschechische Verwaltung.
Heute besteht Huntířov aus mehreren Ortsteilen wie Nová Oleška und Stará Oleška. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Kapelle Mariä Geburt, der Aussichtsturm auf dem Sokolí vrch und der historische Teich Olešský rybník. Die umliegende Landschaft mit ihren Hügeln und Wäldern lädt zu Wanderungen ein.