Ilava liegt eingebettet zwischen den Weißen Karpaten im Nordwesten und dem Strážovské-vrchy-Gebirge im Südosten, in einer von der Waag geprägten Tallandschaft. Die Stadt breitet sich auf einer Terrasse des Porubský-potok aus, getrennt vom Fluss durch den Kočkovský-kanal. Das Zentrum befindet sich auf etwa 255 Metern Höhe und wird vom 49. Breitengrad durchzogen. Von hier sind es nur wenige Kilometer nach Pruské oder Košeca, während größere Städte wie Trenčín, Žilina und Bratislava weiter entfernt liegen.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Jungbronzezeit zurück, doch als Ort wurde Ilava erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. Als Landstadt mit Marktrechten erlebte sie Höhen und Tiefen: Nach einem hussitischen Überfall im 15. Jahrhundert blühte sie wieder auf, beherbergte später ein Trinitarierkloster und wurde im 19. Jahrhundert Standort eines Staatsgefängnisses. Wirtschaftlich prägten Handwerk, Brauereien und kleine Industrien das Bild, bis die Stadt im 20. Jahrhundert an Bedeutung verlor und erst 1996 wieder zum Sitz eines Verwaltungsbezirks aufstieg.
Heute beeindruckt Ilava mit historischen Bauwerken wie der barocken Allerheiligenkirche, einem umgewidmeten Kloster, das heute als Gefängnis dient, und einem Landschloss im Stadtteil Klobušice. Die Stadt ist bekannt für ihre Eishockeyspieler und andere Sportler sowie für Persönlichkeiten aus Film und Wissenschaft. Durchquert von wichtigen Verkehrswegen wie der D1 und der Bahnstrecke Bratislava–Žilina bleibt sie gut angebunden, während ihre malerische Lage zwischen Bergen und Fluss den Charme des Ortes ausmacht.