Illschwang liegt im Oberpfälzer Jura, etwa auf halber Strecke zwischen Amberg und Nürnberg. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Amberg-Sulzbach und ist Teil der Metropolregion Nürnberg. Mit seinen 32 Gemeindeteilen erstreckt es sich über eine hügelige Landschaft, die vom Oberpfälzer Jura geprägt ist.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1118, als er in den Besitz des Klosters Reichenbach überging. Zuvor gehörte er zum Kloster Kastl, bevor Markgraf Diepold III. von Vohburg ihn dem Reichenbacher Kloster schenkte. Dort blieb er bis zur Säkularisation 1803. Die heutige Gemeinde entstand 1818 durch das bayerische Gemeindeedikt. Im Zuge der kommunalen Neuordnung wurden mehrere umliegende Orte eingegliedert.
Illschwang ist bekannt für seine prämierte Dorferneuerung und erhielt 1990 den Bundespreis der Europa Nostra. Das Ortsbild prägen die einzigartige Simultanpfarrkirche St. Vitus aus dem 12. Jahrhundert, die auf einem Hügel thront und von einer burgartigen Mauer umgeben ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Simultankirchen in Götzendorf und Frankenhof. Die Gemeinde bietet ein Freibad und liegt verkehrsgünstig an der Bundesautobahn 6. Persönlichkeiten wie der Mediziner Johann Joseph Berger von Siebenbrunn oder der Geschichtsforscher Pater Leo König stammen aus Illschwang.