Sehenswürdigkeiten in Ingenbohl

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Mittelalterliche Letzi / Palisaden
Lokolia CC BY-SA 4.0
4 SehenswürdigkeitenKanton SchwyzSchweiz

Sehenswürdigkeiten in Ingenbohl

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Mittelalterliche Letzi / Palisaden

Auf der Karte

Ingenbohl liegt im Kanton Schwyz, am Ufer des Vierwaldstättersees, auf 435 Metern Höhe. Die Gemeinde wird von markanten Bergen wie den Mythen und dem Fronalpstock eingerahmt, während die Muota und der Leewasserbach durch das Gebiet fließen und bei Brunnen in den See münden. Im Westen grenzt Ingenbohl an Gersau, im Norden an Lauerz und Schwyz, im Osten an Morschach. Über den See hinweg bestehen Verbindungen nach Seelisberg und Emmetten, wo drei Kantone aneinanderstoßen.

Die erste schriftliche Erwähnung Ingenbohls stammt aus dem Jahr 1387, als eine Kapelle namens „uff Ingenbol“ genannt wurde. Der Ortsteil Brunnen ist bereits seit 1315 bekannt und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Teil der Gemeinde. 1947 erhielt Ingenbohl ein neues Wappen, das beide Ortsteile vereint: oben ein rotes Feld mit weißem Kreuz für Ingenbohl, unten ein blaues Feld mit einem weißen Schiff für Brunnen.

Ingenbohl ist durch den Bahnhof Brunnen an das Eisenbahnnetz der Gotthardbahn angebunden und wird von Regional- und Fernzügen bedient. Eine Luftseilbahn führt auf den Urmiberg, während am See eine Schiffstation der Schifffahrtsgesellschaft liegt. Wirtschaftlich geprägt ist die Gemeinde durch Industrie, Landwirtschaft und den Tourismus, besonders in Brunnen mit seinen Hotels und Restaurants. Das Kloster Ingenbohl, Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz, ist ein bedeutendes geistliches Zentrum. Persönlichkeiten wie der Komponist Othmar Schoeck oder die Pflegewissenschaftlerin Liliane Juchli stammen aus Ingenbohl.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
8.912
Fläche
16,2 km²
Seehöhe
574 m
Bezirk
Bezirk Schwyz

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