Inverigo liegt in der Lombardei, eingebettet in die hügelige Landschaft der Brianza, nur wenige Kilometer von der Provinzhauptstadt Como entfernt. Der Fluss Lambro fließt östlich an der Gemeinde vorbei, während sich im Norden die Provinzen Lecco und Monza-Brianza anschließen. Die Gemeinde ist verkehrsgünstig gelegen, da sie an der Bahnstrecke Milano–Asso einen Bahnhof besitzt und von wichtigen Staatsstraßen wie der ehemaligen 342 und der 36 durchzogen wird.
Erstmals erwähnt wird Inverigo in historischen Quellen, doch seine wirtschaftliche Entwicklung prägten vor allem holzverarbeitende Betriebe und später die Herstellung von Motorradzubehör durch das Unternehmen Suomy. Die Gemeinde profitierte zudem von ihrer Lage an alten Handelsrouten, die Mailand mit der Region Como verbanden. Im 19. Jahrhundert entstanden hier bedeutende Villen und Bauwerke, die bis heute das Ortsbild prägen.
Besonders sehenswert sind die historischen Sakralbauten wie die Pfarrkirche Sant’Ambrogio oder die Wallfahrtskirche Santa Maria della Noce. Zu den bekanntesten Zivilbauten zählen die Villa La Rotonda des Architekten Luigi Cagnola und das Castello Crivelli. Inverigo ist auch als Geburtsort des Olympiasiegers Alberto Cova über 10.000 Meter bekannt und war 1978 Etappenort des Giro d’Italia. Die malerische Umgebung und die gut erhaltene Architektur machen den Ort zu einem lohnenden Ziel in der Brianza.