Kladruby liegt im Radnitzer Bergland, sieben Kilometer nordöstlich von Radnice. Das Platzdorf breitet sich in 385 Metern Höhe am Ausgang eines linken Seitentals des Baches Radubice aus. Nördlich erstreckt sich der Pohořelec-Wald bis ins Berounkatal, während sich im Norden der Lejskův-Hügel und im Nordosten die Vrabčiny erheben. Im Süden ragt der Na-Špýcharu-Hügel auf, und im Westen der Na-Kozinkách-Hügel. Die Gemeinde gehört zum Okres Rokycany und liegt am Rand des Naturparks Berounka.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde Kladruby im Jahr 1329. Im 15. oder 16. Jahrhundert gelangte der Ort in den Besitz der Herrschaft Liebstein, deren Besitzer unter anderem Wenzel Griespek von Griespach war. Nach der Schlacht am Weißen Berg 1620 wurde die Herrschaft konfisziert und später an Benjamin Fruhwein verkauft. Kladruby wechselte mehrfach die Zugehörigkeit, etwa zur Herrschaft Hřešihlavy oder Liblin, bevor es 1850 mit Vojenice eine eigenständige Gemeinde bildete. Die Freiwillige Feuerwehr wurde 1895 gegründet.
Besonders sehenswert sind die barocke Kirche in Hřešihlavy, die auf einem Vorgängerbau aus dem Jahr 1384 errichtet wurde, sowie das Schloss Hřešihlavy aus dem Jahr 1734. In Vojenice steht eine Kirche Johannes des Täufers, und in Třímany gibt es eine Kapelle. Nordöstlich von Kladruby befinden sich die Radubické-Wasserfälle, die von einem linken Seitenbach der Radubice gespeist werden. Der jüdische Friedhof in Hřešihlavy und die Pietà-Statue aus dem Jahr 1751 runden das kulturelle Bild ab.