Komárom liegt an der Südseite der Donau im Komárom-Esztergom-Gebiet. Die Stadt ist bekannt für ihre historische Festung, die während der Ungarischen Revolution eine bedeutende Rolle spielte. Früher bestand die Stadt aus zwei Teilen: Komárom auf der Nordseite und Újszőny auf der Südseite, die durch eine Eisenbrücke verbunden waren.
Die Wurzeln der Stadt reichen bis zur ungarischen Landnahme zurück, als der Stammvater der Koppán-Dynastie hier ein Benediktinerkloster gründete. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Stadt durch Kriege und Naturkatastrophen geprägt, darunter ein schweres Erdbeben und die Zerstörung durch die Türken. Die Festung Monostor entstand später als wichtiger militärischer Stützpunkt.
Heute verbindet die Stadt zwei Länder: Komárom in Ungarn und Komárno in der Slowakei. Die Monostor-Festung ist heute ein Museum, und die beiden Städte sind durch zwei Brücken miteinander verbunden. Berühmte Persönlichkeiten wie der Komponist Franz Lehár oder der Schriftsteller Mór Jókai stammen aus dieser Region.