Košice liegt im Osten der Slowakei im Kaschauer Becken, wo der Fluss Hornád durch das Stadtgebiet fließt. Eingebettet zwischen Gebirgszügen wie dem Slowakischen Erzgebirge und den Hügeln Čierna hora und Volovské vrchy, wird das Becken im Osten von den Slanské vrchy begrenzt. Weitere Gewässer wie die Torysa, der Čermeľský potok und die Ida prägen die Landschaft. Die Stadt ist etwa 260 Kilometer von Budapest entfernt und grenzt unter anderem an Gemeinden wie Kostoľany nad Hornádom und Budimír.
Die Gegend war schon in der Jungsteinzeit besiedelt, wie Funde im Stadtteil Barca zeigen. Im 9. Jahrhundert gehörte das Gebiet zum Mährerreich, bevor es Ende des 11. Jahrhunderts an das Königreich Ungarn fiel. Deutsche Händler gründeten im 13. Jahrhundert eine Siedlung neben der slawischen Ansiedlung, die sich später vereinigten. 1230 erstmals als villa Cassa erwähnt, erhielt die Stadt um 1248 Stadtrechte und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum. Im Mittelalter war Košice Teil der Pentapolitana, eines Städtebundes mit Prešov und anderen Städten.
Das gotische Wahrzeichen der Stadt ist der Dom der Heiligen Elisabeth. Als Kulturhauptstadt Europas 2013 machte Košice auf sich aufmerksam. Die Stadt ist Sitz mehrerer Bistümer, des Verfassungsgerichts und einer Universität. Ihr historisches Zentrum mit dem Dom und weiteren Bauwerken prägt das Bild, während das Umland mit Bergen wie dem Hradová und dem Vysoký vrch zum Wandern einlädt.