Kumberg liegt im österreichischen Bundesland Steiermark, etwa fünfzehn Kilometer nordöstlich von Graz. Die Gemeinde gehört zum Bezirk Graz-Umgebung und erstreckt sich im Oststeirischen Hügelland entlang des Rabnitzbachs, der in die Raab mündet. Das Gemeindegebiet gliedert sich in vier Ortschaften, darunter das namensgebende Kumberg selbst sowie Gschwendt, Hofstätten und Rabnitz.
Der Ort geht auf Kuno I. von Rott zurück, einen bayerischen Pfalzgrafen des elften Jahrhunderts. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Kumberg im Jahr 1142. Lange Zeit blieb es ein kleines Dorf, bis es 1964 zur Marktgemeinde erhoben wurde. Seit den achtziger Jahren verzeichnet die Gemeinde einen deutlichen Bevölkerungszuwachs, der für das Grazer Umland typisch ist.
Kumberg ist bekannt für sein Renaissanceschloss Kainberg mit seinem sehenswerten Arkadenhof. Die katholische Pfarrkirche St. Stephanus stammt aus dem Jahr 1700 und birgt an ihrer Außenwand einen römischen Stein aus dem zweiten Jahrhundert. Ein besonderes Angebot ist der Friedwald am Schöckl, der als erster seiner Art in Österreich gilt. Das Freizeitzentrum well welt Kumberg mit Badesee und Campingplatz rundet das Bild ab.