Laakirchen liegt im oberösterreichischen Traunviertel auf etwa 440 Metern Höhe und erstreckt sich über rund 32 Quadratkilometer. Die Landschaft ist geprägt von landwirtschaftlich genutzten Flächen, die über drei Viertel des Gemeindegebiets einnehmen, während Wälder etwa ein Zehntel ausmachen. Die Traun durchfließt das Gebiet, das im Bezirk Gmunden liegt und an den Fluss als touristische Radroute grenzt.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1165 unter dem Namen Lochchirchen, der sich aus den althochdeutschen Wörtern für Wald und Kirche zusammensetzt. Seit dem Mittelalter gehörte Laakirchen zu Österreich, später zum Fürstentum ob der Enns. Im 19. Jahrhundert entwickelte es sich zu einem Zentrum der Zuckerindustrie, bevor es im 20. Jahrhundert zur Markt- und schließlich zur Stadt erhoben wurde.
Bekannt ist Laakirchen vor allem für das Österreichische Papiermacher-Museum, das in den Hallen einer ehemaligen Papierfabrik untergebracht ist und Einblicke in die Geschichte des Papiers bietet. Auch das Gmöser Moor, ein Naturschutzgebiet mit seltenen Pflanzen und Tieren, liegt im Gemeindegebiet. Die Pfarrkirche St. Valentin und mehrere Schlösser prägen das Ortsbild, während die ansässigen Papier- und Metallverarbeitungsbetriebe die Wirtschaft bestimmen.