Lambach liegt im oberösterreichischen Hausruckviertel an der Traun, die hier die Südgrenze zur Nachbargemeinde bildet. Die Marktgemeinde erstreckt sich auf einer Höhe von 367 Metern und umfasst vier Ortschaften, darunter das namensgebende Lambach mit dem größten Anteil an der Bevölkerung. Die Landschaft ist geprägt von landwirtschaftlich genutzten Flächen, Gärten und Wäldern, während die Traun und ihre Zuflüsse wie die Ager das Bild prägen.
Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Mittelalter zurück, als Lambach im Herzogtum Bayern lag und später Teil Österreichs wurde. Im 14. Jahrhundert erhielt der Ort das Marktrecht, und im 15. Jahrhundert wurde er dem Teilfürstentum Österreich ob der Enns zugeordnet. Bekannt ist Lambach vor allem durch zwei historische Gefechte, die hier stattfanden: eines während des Bauernkriegs und ein weiteres im Rahmen der Napoleonischen Kriege. Das Benediktinerstift Lambach, 1056 gegründet, ist ein zentraler Ort der Ortsgeschichte und prägt bis heute das kulturelle Leben.
Das Stift Lambach mit seiner barocken Klosteranlage und der Stiftskirche zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region. Die Stiftskirche beherbergt die ältesten romanischen Fresken im süddeutschen Sprachraum, während das Barocktheater im Stift zu den ältesten bespielbaren Theaterräumlichkeiten Österreichs gehört. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Silvesterkonzert der Marktmusikkapelle oder das Weinfest der Freiwilligen Feuerwehr bereichern das kulturelle Angebot. Die Umgebung mit ihren Biotopen und Sumpfgebieten an der Traun lädt zu Naturerlebnissen ein.