Leinburg liegt im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land, etwa zwanzig Kilometer östlich von Nürnberg. Die Gemeinde erstreckt sich am Moritzberg, einem Ausläufer des Fränkischen Juras, dessen höchster Punkt mit 603 Metern die Landschaft prägt. Der Haidelbach entspringt am Nordabhang des Balcher und durchfließt das Gemeindegebiet von Ost nach West. Nachbarorte sind unter anderem Lauf an der Pegnitz, Ottensoos und Altdorf bei Nürnberg.
Der Name deutet auf frühere Leinenherstellung und Flachsanbau hin, der an den Hängen des Moritzberges betrieben wurde. Nach dem Dreißigjährigen Krieg fanden hier evangelische Exulanten aus Österreich eine neue Heimat. Im Zuge der Gebietsreform wurden mehrere umliegende Orte eingemeindet, darunter Diepersdorf, das bereits 1079 erstmals erwähnt wurde, und Gersdorf, das seit dem 13. Jahrhundert urkundlich belegt ist.
Die Gemeinde ist bekannt für ihre Brauerei, die seit 1617 Bier braut. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Leonhard und die katholische Kirche St. Joseph. Regelmäßige Veranstaltungen wie die Leinburger Kirchweih mit dem traditionellen Kirwabaumtanz oder das Maibierfest der Feuerwehr prägen das kulturelle Leben. Ein Naturbad in Weißenbrunn und geschützte Landschaftsbestandteile wie die Flechten-Kiefernwälder südlich von Leinburg unterstreichen die Verbindung zur Natur.