Lešná liegt im Osten Tschechiens, eingebettet in die sanften Ausläufer der Mährisch-Schlesischen Beskiden. Am westlichen Rand des Bečva-Tals gelegen, wird das Dorf vom Bach Slaná voda durchzogen. Im Norden prägen sanfte Hügel wie die Rokyty oder die Petřkovická hürka das Landschaftsbild, während im Westen zwei größere Teiche, Velký und Malý choryňský rybník, das Bild bestimmen. Die Europastraße 442 und die Eisenbahnlinie zwischen Hranice und Vsetín verlaufen nur wenige Kilometer entfernt.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde Lešná im Jahr 1355, als ein lokaler Adliger seiner Frau Einkünfte aus einem Hof und Land übertrug. Im 14. Jahrhundert übernahm die Familie von Lešná die Güter, bevor sie im 15. Jahrhundert an Hanuš von Pržno und später an die Praschma von Bilkov übergingen. Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg und wechselnden Besitzern entstand im 17. Jahrhundert das heutige Schloss, das bis ins 19. Jahrhundert im Besitz verschiedener Adelsfamilien blieb. Die Eisenbahnanbindung im späten 19. Jahrhundert brachte wirtschaftliche Impulse, und 1976 wurden umliegende Dörfer eingemeindet.
Das Ortsbild prägen historische Bauwerke wie das barocke Schloss Lešná mit seinem englischen Landschaftspark, in dem eine der größten Hagebuchen Mitteleuropas wächst. Die barocke Kirche St. Michael und mehrere Kapellen, darunter die Beess- und die Kinský-Kapelle, zeugen von der langen Geschichte. Ein Kreuzweg, eine Lourdes-Grotte und ein Wegekreuz ergänzen das kulturelle Erbe. Westlich des Ortes erstreckt sich das Naturreservat Choryňský mokřad, ein Feuchtgebiet von besonderer ökologischer Bedeutung.