Lety liegt im Mittelböhmischen Hügelland, eingebettet zwischen den Tälern der Skalice und der Moldau mit der nahen Orlík-Talsperre. Der Ort wird vom Zalužanský potok durchflossen und ist von sanften Hügeln umgeben, darunter der Holý vrch und der Krahulík. Nachbarorte wie Zalužany, Šerkov oder Orlík nad Vltavou prägen die ländliche Umgebung.
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert, doch die Besiedlung begann bereits um das Jahr 1000. Lety gehörte einst zu den königlichen Gütern und war Sitz eines königlichen Vogts. Nach der Aufhebung der Grundherrschaften wurde der Ort 1850 zur eigenständigen Gemeinde.
Bekannt ist Lety heute vor allem für seine historische Feste und die Kapelle im Ortsteil Šerkov. Ein Gedenkstein am Krahulík erinnert an die Opfer des nationalsozialistischen Konzentrationslagers, das während des Protektorats Böhmen und Mähren hier bestand. Die Gemeinde umfasst neben Lety selbst noch die Ortsteile Pukňov und Šerkov.