Lipany liegt im oberen Tal der Torysa, wo der Lipany-Bach mündet, eingebettet zwischen dem Gebirgszug Čergov im Norden und der Hügellandschaft Šarišská vrchovina im Süden. Die Stadt befindet sich in der Senke Šariš, die für ihre fruchtbaren Böden bekannt ist.
Der Ort entstand bereits vor dem elften Jahrhundert, doch die Mongolen verwüsteten ihn 1241. Deutsche Siedler bauten ihn wieder auf, und 1287 wurden die Ländereien erstmals erwähnt, 1312 folgte die erste schriftliche Erwähnung des Ortes als Septem Tyliis. Später trug er den deutschen Namen Sybunlendum und entwickelte sich zu einem wichtigen Markt- und Handelsplatz. Im sechzehnten Jahrhundert erhielt er Stadtrechte und war sogar Sitz einer Bezirksverwaltung.
Prägend für das Stadtbild ist die katholische St. Martinkirche, ein gotischer Bau aus der ersten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts, der später teilweise umgestaltet wurde. Auch das Grabmal des Thomas Tarczay aus dem Jahr 1493 ist ein bedeutendes Zeugnis der Vergangenheit. Lipany pflegt Städtepartnerschaften mit mehreren polnischen und einer ukrainischen Stadt.