Llobera liegt im Landesinneren Kataloniens, etwa auf halber Strecke zwischen Lleida und Barcelona, eingebettet in die Pyrenäen. Auf rund 855 Metern Höhe erstreckt sich die Gemeinde über ein hügeliges Gelände, das von dichten Wäldern und weiten Tälern geprägt ist. Neben dem Hauptort gehören auch die kleinen Dörfer Peracamps und Torredenegó zum Gemeindegebiet.
Erstmals erwähnt wird der Ort in historischen Dokumenten, ohne dass ein genaues Datum genannt wird. Über Jahrhunderte hinweg lebte die Bevölkerung vor allem von der Landwirtschaft und der Viehzucht, wobei die abgelegene Lage in den Bergen eine beschauliche, traditionelle Lebensweise begünstigte. Die Burgruine erinnert noch heute an die strategische Bedeutung des Ortes in vergangenen Zeiten.
Besucher schätzen vor allem die historischen Bauwerke, die das kulturelle Erbe der Region widerspiegeln. Dazu zählen der Dolmen von Llanera, eine prähistorische Grabstätte, sowie die Burgruine von Llobera, die einst über das Tal wachte. Die Peterskirche im Hauptort und ihre kleinere Schwester in Peracamps zeugen von mittelalterlicher Frömmigkeit, während die Marienkirche in Torredenegó als weiteres Zeugnis lokaler Handwerkskunst gilt.