Lomazzo liegt in der lombardischen Provinz Como, eingebettet zwischen den Städten Como und Mailand. Die Gemeinde umfasst auch den Ortsteil Manera und grenzt an Orte wie Bregnano, Cadorago und Guanzate. Mit ihrer Lage an der Autobahn A9 und der Bahnstrecke Saronno–Como ist sie verkehrstechnisch gut angebunden.
Frühe Spuren einer Besiedlung reichen bis ins 3. oder 4. Jahrhundert vor Christus zurück, wie eine gefundene Nekropole belegt. Im ersten Jahrhundert vor Christus prägte die Region die Christianisierung durch Ambrosius, den Mailänder Erzbischof. Lomazzo wechselte mehrfach zwischen der Herrschaft Mailands und Comos, was sich etwa in der Zuordnung der Pfarrbezirke San Siro und San Vito zeigt. Seit 2007 trägt die Gemeinde den Titel „Stadt“.
Die Gemeinde beherbergt sehenswerte Bauwerke wie die Pfarrkirche Santi Vito e Modesto aus dem 18. Jahrhundert, die Kirche San Siro und historische Villen aus dem 16. Jahrhundert. Dazu zählen die Villa Carcano Raimondi und die Villa Somaini. Persönlichkeiten wie der Maler Giovanni Paolo Lomazzo oder der Bildhauer Francesco Somaini stammen von hier. Ein markantes Bauwerk ist der Arco della Pace, während die Torre dell’Acqua als weiteres Wahrzeichen gilt.