Die Landgemeinde Lubań liegt in Niederschlesien an den nördlichen Ausläufern des Isergebirgsvorlandes. Sie erstreckt sich am linken Ufer des Queis und wird von der Stadt Lubań im Norden, Osten und Süden umschlossen. Zwanzig Kilometer östlich befindet sich die Stadt Görlitz. Das Gebiet gehörte bis 1998 zur Woiwodschaft Jelenia Góra.
Erstmals erwähnt wurde die Region im Zusammenhang mit der umliegenden Landschaft, doch prägend war vor allem die Zugehörigkeit zu verschiedenen Verwaltungsgebieten. Die Gemeinde selbst entstand als eigenständige Einheit nach 1975, als sie Teil der Woiwodschaft Jelenia Góra wurde. Wirtschaftlich lebte sie traditionell von der Landwirtschaft in den fruchtbaren Tälern des Queis.
Besonders bekannt ist die Gemeinde für ihre malerischen Dörfer wie Henryków Lubański oder Kościelnik, die historische Namen tragen. Ein herausragendes Bauwerk ist das Schloss Berthelsdorf in Alt Bertelsdorf, das mit dem Grafen Strachwitz verbunden ist. Die Landschaft lädt zu Wanderungen im Isergebirgsvorland ein, während die Euroregion Neiße die Verbindung zu Nachbarregionen stärkt.