Lützelbach liegt im nördlichen Odenwald, nahe der hessisch-bayerischen Grenze, umgeben von ausgedehnten Wäldern. Die Gemeinde setzt sich aus fünf Ortsteilen zusammen, darunter Lützel-Wiebelsbach als Verwaltungssitz. Im Norden grenzt sie an Breuberg und Obernburg, im Osten an bayerische Städte wie Wörth am Main und Klingenberg.
Die heutige Gemeinde entstand durch mehrere Zusammenlegungen während der hessischen Gebietsreform. Zunächst bildeten Haingrund und Seckmauern die Gemeinde Steinbachtal, während Breitenbrunn zu Lützel-Wiebelsbach kam. Später folgten Rimhorn und schließlich die Vereinigung von Steinbachtal und Lützel-Wiebelsbach zur Gemeinde Lützelwiebelsbach, die 1973 ihren heutigen Namen erhielt.
Besonders sehenswert sind die Überreste des Odenwaldlimes mit römischen Kastellen und Wachttürmen. Ein weiteres Kulturdenkmal ist das Pretlack’sche Palais in Rimhorn, das 1733 erbaut wurde. Die Gemeinde pflegt auch eine islamische Kulturstätte und hat mit dem Windpark Hainhaus ein modernes Energieprojekt in der Region.