Machov liegt eingebettet zwischen dem Falkengebirge und dem Heuscheuergebirge im Tal der Židovka. Der Ort wird vom Signál überragt, einem Berg von 708 Metern Höhe. An der Grenze zu Polen befinden sich touristische Übergänge wie Machovská Lhota – Ostra Góra und Machovský kříž – Pasterska Góra, während jenseits der Grenze markante Felsformationen wie die Kleine und Große Heuscheuer aufragen. Nachbarorte wie Bělý, Božanov und Sedmákovice umgeben den Marktflecken.
Die Gründung Machovs fällt in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts, als es zum Besitz der Berka von Dubá gehörte. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1354 und belegt die Existenz einer Holzkirche und eines Pfarrsprengels. Im 15. Jahrhundert wurde Machov als Städtchen bezeichnet und stand unter dem Einfluss der Herrschaft Nachod. Nach dem Dreißigjährigen Krieg zählte der Ort nur noch wenige Einwohner, doch im 18. Jahrhundert erhielt er das Privileg eines Marktfleckens und ein Wappen. Später grenzte Machov an Preußen, bevor es nach 1945 direkt an Polen stieß.
Besonders sehenswert ist die Kirche St. Wenzel, die 1675 anstelle eines älteren Holzbauwerks entstand und im Inneren neorenaissancezeitliche Altäre aufweist. Das barocke Pfarrhaus und die Mariensäule mit dem Piccolomini-Wappen prägen den Marktplatz. Eine über 500 Jahre alte Linde, die Šrůtkova lípa, gilt als natürliches Wahrzeichen. Zu den bekannten Persönlichkeiten des Ortes zählen der Pädagoge Jindřich Sitte und der Pilot Václav Foglar.