Makó liegt im Südosten Ungarns, am Fluss Maros, etwa dreißig Kilometer östlich von Szeged und nahe der rumänischen Grenze. Die Stadt ist von einem sehr warmen Klima geprägt mit heißen, trockenen Sommern und vielen Sonnentagen im Jahr. In ihrer Umgebung wird ein großes Gasvorkommen vermutet, das in tieferen Erdschichten lagert und möglicherweise den ungarischen Bedarf decken könnte.
Erstmals erwähnt wird Makó in historischen Quellen als Siedlung mit landwirtschaftlicher Prägung, besonders bekannt für den Anbau von Zwiebeln. Die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der Region, auch wenn ihre wirtschaftliche Bedeutung über die Jahrhunderte hinweg vor allem in der Landwirtschaft lag.
Makó ist vor allem durch seine orthodoxe Synagoge aus dem Jahr 1895 bekannt, die als architektonisches Wahrzeichen gilt. Die Stadt brachte bedeutende Persönlichkeiten hervor, darunter den Journalisten Joseph Pulitzer, den Ingenieur József Galamb, der das Ford Modell T mitentwarf, und den Regisseur André De Toth. Auch der Theologe Geza Vermes und die Sängerin Bea Palya stammen aus Makó.