Manerbio liegt in der Lombardei, eingebettet zwischen Brescia, Cremona und Mailand. Die Stadt wird vom Fluss Mella durchzogen und ist etwa 20 Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernt. Mit rund 13.600 Einwohnern ist sie eine der größeren Gemeinden der Region. Seit 1997 trägt sie offiziell den Titel einer Stadt.
Die Geschichte Manerbios ist eng mit Venedig verbunden, das bis etwa 1700 die Herrschaft über das Gebiet ausübte. Später entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt, was durch den Anschluss an die Autobahn A21 und die Bahnstrecke Brescia–Cremona deutlich wird. Auch die Staatsstraße 45 verbindet Manerbio mit Cremona und Trient.
Bekannt ist Manerbio vor allem für seinen sportlichen Ruf. Mehrere Fußballer wie Roberto Baronio oder Daniele Baselli stammen von hier. Im Reitsport genießt die Stadt internationales Ansehen, etwa durch das NRHA European Derby oder die FEI-Europameisterschaften. Zudem beherbergt sie ein ATP-Challenger-Turnier und ein Springreit-Turnier. Geistliche wie Giacomo Capuzzi oder Giordano Piccinotti prägten die Region ebenfalls.