Mašťov liegt in Westböhmen, eingebettet in ein flaches Tal am Fuß des Berges Marktbusch. Südlich der Stadt befindet sich Kadaň, während die Landschaft von sanften Hügeln geprägt ist.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem 12. Jahrhundert, als ein lokaler Herr Zisterziensermönche aus Waldsassen berief, die jedoch bereits nach wenigen Jahren wieder weiterzogen. Später wechselten die Besitzer mehrfach, darunter die Herren von Dauba, Hertenberg und Lobkowicz, die dem Ort 1530 Stadtrechte verliehen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Mašťov schwer verwüstet, und auch in späteren Jahrhunderten litt es unter Kriegsfolgen und Seuchen.
Heute prägen historische Bauwerke wie das Schloss, die Kirche Mariä Himmelfahrt und die Grabkapelle von Vojtěch Mladota von Solopisk das Stadtbild. Persönlichkeiten wie der Bildhauer Jakob Eberle oder der Musiker Hans Hauska sind mit Mašťov verbunden. Die Stadt besteht aus den Ortsteilen Dobřenec, Konice und Mašťov selbst.