Memmingen liegt im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben, nahe der Grenze zu Baden-Württemberg, wo die Iller die westliche Grenze bildet. Die Stadt ist von einer gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt geprägt und wird von den sanften Hügeln des Memminger Trockentals umgeben. Im Norden und Osten grenzt sie an den Landkreis Unterallgäu, während im Südosten das Benninger Ried und im Nordosten der Ortsteil Eisenburg das Stadtgebiet natürlich begrenzen.
Die Wurzeln Memmingens reichen bis in die Römerzeit zurück, als hier ein kleiner Wachtposten bestand. Später entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Handelsplatz entlang der Salzstraße und weiterer bedeutender Handelsrouten. Im Mittelalter wurde Memmingen zur Reichsstadt und bewahrte bis heute seine historischen Freiheitsrechte aus dem Jahr 1525, die als frühe Forderungen nach Menschenrechten gelten. Die Stadt war zudem ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum in der Region.
Heute ist Memmingen bekannt für seine mittelalterliche Stadtanlage mit Plätzen, Bürgerhäusern und einer beeindruckenden Stadtbefestigung. Zu den prägenden Veranstaltungen gehören der Fischertag und die Wallensteinfestspiele, die alle vier Jahre stattfinden. Die Stadt versteht sich als „Stadt der Freiheitsrechte“ und würdigt dieses Erbe mit dem Memminger Freiheitspreis. Die Altstadt, lebendige Märkte und eine vielfältige Gastronomie machen sie zu einem Anziehungspunkt in Bayerisch-Schwaben.