Mladé Buky, auf Deutsch Jungbuch genannt, erstreckt sich als langgezogener Ort im engen Tal der Aupa. Südlich erhebt sich das Rehorngebirge, während der Fluss den Ort durchfließt. Flussabwärts folgen belebte Nachbarorte wie Trübenwasser und Ober Altstadt, flussaufwärts liegt Freiheit an der Aupa. Die mittlere Höhe beträgt 476 Meter über dem Meeresspiegel.
Die Gründung geht auf deutsche Kolonisten im 13. Jahrhundert zurück, die unter König Wenzel I. das Land erschlossen. Als erste Siedler vermuten Historiker Köhler, die hier ihre Meiler betrieben. Schon früh prägten Glashütten die Umgebung, die auf Holzkohle angewiesen waren. Später entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum der Textilindustrie, angeführt von Johann Faltis, der 1836 eine Flachsspinnerei errichtete. Im 19. Jahrhundert folgten weitere Betriebe, darunter Werke der Firmen Etrich und Hönig.
Heute ist Mladé Buky ein Fremdenverkehrsort mit Skigebiet und Sessellift. Ein Bahnhof und eine Bahnstation verbinden den Ort mit der Umgebung. Die Ortsteile umfassen Hartmannsdorf, Trübenwasser und Jungbuch selbst. Einst bekannt für die Herstellung von Skiern durch Franz Baudisch, erinnert der Ort auch an seine bewegte Geschichte während des Zweiten Weltkriegs.