Morávka liegt versteckt in den Mährisch-Schlesischen Beskiden, wo das Flüsschen Morávka ein enges Tal formt. Das Bergdorf wird von hohen Bergen umgeben, darunter der Travný mit über tausend Metern Höhe. Im Norden grenzt es an Orte wie Komorní Lhotka, während im Osten Košařiska und im Westen Pražmo liegen.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im frühen 17. Jahrhundert, als er unter der Herrschaft der Grafen von Würben stand. Später wechselten die Besitzer, darunter die Grafen von Oppersdorff und das Geschlecht von Praschma. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Morávka zu einem wichtigen Stützpunkt des Widerstands gegen die Besatzer. Ein Partisanenbunker am Malý Travný zeugt von dieser Zeit, doch sein Versteck endete in einer blutigen Niederschlagung durch SS-Einheiten. Nach dem Krieg erhielt das Dorf Auszeichnungen für seinen Mut und wurde später durch den Bau einer Talsperre geprägt.
Heute ist Morávka ein Ort der Erinnerung und Erholung. Die Talsperre lockt Besucher, und Reste des Partisanenbunkers mit Gedenkstein erinnern an die Vergangenheit. Glocke und Kapelle prägen das Bild kleinerer Ansiedlungen wie Velké Lipové oder Vlaské. Selbst ein Meteorit, der hier niederging, machte den Ort überregional bekannt.