Neapel liegt im Süden Italiens an der Küste des Golfs von Neapel, einer 30 Kilometer langen Meeresbucht. Die Stadt wird von Vulkanen geprägt: Im Osten erhebt sich der Vesuv, im Westen die Phlegräischen Felder mit ihren Kratern. Das Klima ist mediterran mit milden, regenreichen Wintern und heißen Sommern, die durch die Nähe zum Meer etwas gemildert werden.
Die Stadt geht auf eine griechische Gründung namens Neápolis zurück, die „neue Stadt“ bedeutet. Später stand sie unter römischer Herrschaft und entwickelte sich zu einer der größten Städte Europas. Ihre Geschichte war oft von Fremdherrschaften geprägt, und sie war Hauptstadt süditalienischer Reiche. Wirtschaftlich und kulturell ist Neapel bis heute ein bedeutendes Zentrum Süditaliens.
Neapels Altstadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und beeindruckt mit historischen Bauten wie dem Castel dell’Ovo. Unter der Stadt verbirgt sich ein Labyrinth aus Tunneln und Katakomben, das einst der Wasserversorgung diente und heute als „unterirdisches Neapel“ besichtigt werden kann. Die Stadt ist bekannt für ihr lebendiges Stadtbild, das von engen Gassen bis zu modernen Vierteln reicht, und für ihre vulkanische Geschichte, die sich in den verwendeten Baumaterialien widerspiegelt.