Öblarn liegt eingebettet in der Steiermark, wo es als Marktgemeinde im Gerichtsbezirk Schladming geführt wird. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über mehrere Katastralgemeinden und umfasst auch kleinere Ortschaften wie Gritschenberg oder Straßerberg. Die Landschaft ist geprägt vom Walchental, das einst Zentrum des hiesigen Bergbaus war.
Seine Wurzeln reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück, als erste Schmelzhütten erwähnt wurden. Besonders im 17. und 18. Jahrhundert erlebte der Ort durch den Kupferbergbau einen Aufschwung, der sogar überregional bekannt wurde. Familien wie die Stampfers prägten die Geschichte und brachten technische Innovationen hervor. Später wechselten sich wirtschaftliche Rückschläge und erneute Versuche ab, bis der Bergbau schließlich endgültig eingestellt wurde.
Heute zieht Öblarn Besucher mit seinen montanhistorischen Stätten an, darunter der Kupferweg mit originalgetreuen Nachbauten alter Anlagen. Die Pfarrkirche und der Kalvarienberg prägen das Ortsbild, während Persönlichkeiten wie die Schriftstellerin Paula Grogger oder die Skirennläufer Klaus und Johannes Kröll mit dem Ort verbunden sind. Regelmäßige Feste wie die Öblarner Festspiele erinnern an die kulturelle Tradition.