Paldau liegt im Südosten der Steiermark, etwa 32 Kilometer von Graz entfernt, eingebettet im Oststeirischen Hügelland. Die Gemeinde grenzt im Westen an Feldbach, das als Bezirkshauptstadt dient. Mit rund dreitausend Einwohnern zählt Paldau zu den größeren Orten der Region.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1318 unter dem Namen „Paltawe“, der sich aus slawischen und mittelhochdeutschen Begriffen für Sumpf und Aue ableitet. Lange Zeit prägten Grundherren wie die Herren von Teuffenbach und die Zebinger das Geschehen. Im 20. Jahrhundert wuchs Paldau durch Eingemeindungen, etwa von Axbach und Perlsdorf, und erhielt 1988 den Status einer Marktgemeinde.
Besonders sehenswert sind die Pfarrkirche zum heiligen Veit und die spätgotische Filialkirche am Saazkogel aus dem frühen 16. Jahrhundert. Eine barocke Steinfigur des heiligen Johannes Nepomuk steht an einer Straße und stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Gemeindewappen vereint Farben und Symbole ehemaliger Grundherren und verweist auf Bischof Ulrich von Seckau, der dem Geschlecht der Herren von Paldau entstammte.