Parabiago liegt in der norditalienischen Lombardei, genauer in der Metropolitanstadt Mailand. Die Stadt entwickelte sich entlang einer wichtigen Verkehrsachse, die Mailand mit der Schweiz verbindet. Sie besteht aus mehreren Stadtteilen wie Ravello, San Lorenzo oder Villastanza und grenzt an Orte wie Cerro Maggiore oder Nerviano. Mit ihren Hügeln und der Nähe zu Flüssen prägt eine abwechslungsreiche Landschaft das Bild.
Erstmals erwähnt wird Parabiago in historischen Quellen, doch seine heutige Bedeutung erlangte der Ort vor allem während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Die günstige Lage begünstigte Handel und Gewerbe, sodass sich die Gemeinde zu einem wichtigen Standort in der Region entwickelte. Heute ist sie ein lebendiger Teil des Mailänder Umlands.
Bekannt ist Parabiago vor allem für seine Radkultur. Der Radsportler Libero Ferrario, Weltmeister und Namensgeber des örtlichen Stadions, stammt von hier. Auch andere Persönlichkeiten wie die Theatermacherin Franca Rame oder der Radrennfahrer Giuseppe Saronni haben ihre Wurzeln in der Stadt. Regelmäßig finden Rennen wie die Targa Libero Ferrario statt, die an Ferrarios Leistungen erinnern. Ein weiteres Wahrzeichen ist die Kirche von Parabiago, die das Ortsbild prägt.